Liebe Besucherin, lieber Besucher
Diese Website soll Einblick in meine politischen Aktivitäten geben und zum gegenseitigen Verständnis beitragen. Ihre Fragen und Anregungen nehme ich unter mit Interesse entgegen.Uri
Bis Juli 2010 war ich Urner Regierungsrat. Seit Juni 2010 vertrete ich meinen Kanton im Ständerat. Zur Zeit bin ich Mitglied folgender ständerätlicher Kommissionen: Verkehrs- und Fernmeldekommission, Rechtskommission, Geschäftsprüfungskommission. Die laufende Legislatur dauert bekanntlich bis November 2015.
Über meinen schönen und charaktervollen Heimatkanton liesse
sich viel sagen. Wasser, Verkehr, Energie, wirtschaftliche Entwicklung
bzw. Finanz- und Lastenausgleich gehören sicher zu jenen Themen, die
Uri beschäftigen. Zu meiner diesbezüglichen Haltung verweise ich auf
die nachfolgenden Seiten.
Grünliberale
Die Grünliberale Partei (glp) und die glp Bundeshausfraktion, denen ich angehöre, streben eine freiheitliche Gesellschaft an, die sich unter anderem an der Nachhaltigkeit orientiert; also am Finden des gesunden Masses in der gesellschaftlichen Entwicklung, das die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Anliegen unter einen Hut bringen will. Klar, dass das nicht einfach ist.
Was es in der Steuerpolitik z.B. konkret bedeuten kann, zeigt die glp mit ihrer Volksinitiative Energie- statt Mehrwertsteuer. Vereinfacht gesagt soll die heutige Mehrwertsteuer ersetzt werden durch eine Steuer auf nicht erneuerbaren Energieträgern (wie Öl, Gas, Kohle, Uran). Die neue Steuer soll bei den Importeuren erhoben werden und den haushälterischen Umgang mit diesen Energieträgern fördern. Dabei denken wir nicht an Steuerhöhung insgesamt: der damit erzielte Steuertrag soll gleich hoch bleiben wie heute.
Am 17. Dezember 2012 haben wir
diese Volksinitiative bei der Bundeskanzlei eingereicht. Es war keine
leichte Aufgabe für eine kleine Partei. Einen Monat später hat die
Bundeskanzlei das Zustandekommen der Volksinitiative bestätigt. Zentral
scheint mir, dass wir damit dazu beitragen, das Thema ökologische
Steuerreform auf der politischen Agenda zu behalten. Dies zeigt auch
die Diskussion um die Energiestrategie 2050. Erwartungsgemäss sind die
verharrenden Kräfte sehr stark, der Widerstand zeigt sich in aktiver
und passiver Form. Die energiepolitische Wende ergibt sich nicht ohne
Änderung des Preisgefüges. Die heutigen relativen Preise der nicht
erneuerbaren Energieträger senden falsche Signale, sie sind wesentlich
mitverantwortlich an dem was ist.
Mit freundlichem Gruss
Markus Stadler

